Die Kultur- und Medienwissenschaftlerin Dr. Marion Seifert beschreibt in ihrem Kunstband "Web 2.0 - Internet und Kunst" wie das World-Wide-Web unsere Identität neu erfindet. Konzeptkunst von Ralph Ueltzhoeffer, lesbare Portraits aus biographischen Textelementen zu einer neuen digitalen Einheit zusammengefügt. Sie zeigen uns eine fragile, gläserne Gesellschaft die in fragwürdiger Weise ihr Inneres nach außen kehrt. Eine Portraitkunst aus Bits und Byts die dem Internet als neues Medium unserer Zeit, visuell wie auch inhaltlich Rechnung trägt. Spektakuläre Ausstellungen an ungewöhnlichen Orten wie dem Ground Zero in New York oder der Bibliothek des Deutschen Bundestages in Berlin lassen dem konzeptionellen Gedanken dieser Kunst, sich weit über das Internet hinaus zu verbreiten, freien Lauf. Vor kurzem portraitierte Persönlichkeiten wie Leni Riefenstahl die sich als Künstlerin im Dritten Reich einen Namen machte oder der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs, Politiker wie Willy Brandt u.A.., sie alle sind Teil der lesbaren Portrait-Bibliothek von Ralph Ueltzhoeffer (MoMA). Der Kunstband umfasst 164 Seiten in Farbe, davon ganze 125 Seiten Bildmaterial.
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